Herzlich Willkommen zur 54. Jahrestagung der ÖGPÄRC 2016 in Innsbruck

Grußwort tirol kliniken | Grußwort Medizinische Universität Innsbruck Grußwort Stadt Innsbruck


Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

 

DSC_41133neuwir freuen uns, Sie zur Jahrestagung 2016 einzuladen. Diese wird in der neu gebauten Villa Blanka in Innsbruck stattfinden, wo uns ein technisch hervorragend ausgestattetes Tagungszentrum in wunderschöner Lage und bester angeschlossener Gastronomie der Hotelfachschule zur Verfügung stehen wird.

Unser Gesundheitssystem befindet sich in einer massiven Umbruchphase und wir haben in unserer beruflichen Laufbahn bisher noch keine derartig weitreichenden Veränderungen erlebt. Dies schafft Ängste und Unsicherheiten und es wäre naiv zu glauben, dass die Plastische Chirurgie in ihren vielfältigen Facetten in Klinik und Praxis davon nicht betroffen wäre. Änderungen in Finanzierungssystemen, neue Verantwortungen und Zuständigkeiten, Verlagerung von Leistungen, vorhandene Strukturdefizite sowie rechtliche Regulierungen wie das Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz (KA-AZG), Ärztegesetz und neue Ärzteausbildungsordnung (ÄAO) und neue Kompetenzbereiche im Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) sind Realitäten unserer dynamischen Rahmenbedingungen, denen wir uns nicht entziehen können. Sie werden unsere Tätigkeiten und unser Handeln beeinflussen. Negierung und Verweigerung, Abwarten oder Rückzug waren noch nie eine gute Strategie zur Bewältigung von Veränderungsprozessen.

Es gilt daher, diesen Herausforderungen zu begegnen und aktiv mit Verantwortung für die Zukunft mitzugestalten. Aus diesen Gründen haben wir das Kongressthema „Veränderung als Chance“ gewählt, weil auch in Bedrohungen Chancen zur Gestaltung und Entwicklung liegen.

Die Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie steht im Schnittpunkt vieler Disziplinen, Interessen aber auch Begehrlichkeiten. Als Dienstleister für die unterschiedlichsten Bereiche erscheint unsere Fachspezialität in diesem neuen Umfeld ganz besonders gefordert neue und übergreifende Lösungen zu entwickeln und anzubieten, diese betreffen alle Teilgebiete unseres Faches. Aufbauend auf ihrer Tradition und Innovationsbereitschaft kann die Plastische Chirurgie diese Herausforderungen annehmen, daher sollen diese Themen an der Jahrestagung angesprochen und diskutiert werden.

Ein wesentliches Anliegen der Gesellschaft ist die Ausbildung und Nachwuchsförderung. Gemeinsam mit dem AWF-Referat wird heuer neu ein Tagungs-Precourse angeboten, in dem die praktischen Aspekte von Lokal- und Regionalanästhesie dargestellt und intensiv geübt werden, um hier die Selbständigkeit unseres Nachwuchses zu fördern.

Ein neues Format ist die kurze Darstellung von eigenen Ergebnissen, welche wir als Kurzpräsentationen in einem ansprechenden Setting durchführen werden. Wir laden besonders die jungen KollegInnen herzlich ein davon Gebrauch zu machen. Viele Diskussionen zum Tagungsmotto, Tagungsthemen, Fachthemen sowie Panels und Podiumsdiskussionen geben reichlich Gelegenheit sich auszutauschen und mitzugestalten.

Das Tagungsteam hat sich sehr bemüht, eine ansprechende Mischung aus herausfordernden aktuellen Themen und einem bereichernden Rahmenprogramm zusammen zu stellen und wurde dabei sehr tatkräftig und konstruktiv von unserer Partnerfirma LUNA unterstützt. Unser aufrichtiger Dank gilt den vielen Helfern sowie den Sponsoren und fördernden Organisationen, ohne die derartige Veranstaltungen nicht mehr möglich wären.

 

Wir freuen uns auf Sie und anregende Tage in Innsbruck.

 

Mit allerbesten Grüßen

Gerhard Pierer
Gabriel Djedovic
Evi Morandi
Dolores Wolfram-Raunicher
Marit Zwierzina
Cathrine Jäger


Grußwort der tirol kliniken


Flexibel und innovativ

GLWir freuen uns, dass die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie dieses Jahr in Innsbruck stattfindet und von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Pierer ausgerichtet wird.

Der Titel „veränderung als chance“ passt zu diesem Fachgebiet der Medizin. Er passt zur aktuellen Zeit, zu den Herausforderungen, denen wir alle uns derzeit stellen müssen, er passt aber vor allem auch für die Innsbrucker Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie.

Unter allen Abteilungen und Kliniken in unseren Häusern, sticht die Klinik von Prof. Pierer hervor, denn sie gehört sicher zu den innovativsten und flexibelsten Einrichtungen unter dem Dach der tirol kliniken. Damit meinen wir nicht nur die medizinischen Aspekte dieses Fachs, die eine immer schneller werdende Anpassung des Leistungsangebots verlangen. Hervorheben wollen wir an dieser Stelle vor allem das Transgender-Board, das kürzlich gegründet wurde und inzwischen seine Arbeit aufgenommen hat. Ein gutes Beispiel, für ein modernes, interdisziplinäres Werkzeug, das den gesellschaftlichen Notwendigkeiten folgt und das vor allem eines im Blick hat: Das Wohl der hilfesuchenden Patientinnen und Patienten.

Mit innovativ und flexibel meinen wir aber auch die Abläufe im Hintergrund, die notwendigen Prozesse im administrativen Bereich. Geänderte Rahmenbedingungen haben das Jahr 2016 sicher zu einem der herausforderndsten seit langem gemacht und nur mit einem ordentlichen Maß an Flexibilität war es möglich diese Herausforderungen zu meistern. Wie im medizinischen ist Prof. Pierer auch in diesem Zusammenhang innovativ und offen für unkonventionelle Lösungen, die derzeit absolut nötig sind. Der Titel des Kongresses ist deshalb in jeder Hinsicht gut gewählt, denn auch wir sehen derzeit die „veränderung als chance“.

Wir wünschen Ihnen einen spannenden und informativen Kongress sowie eine angenehme Zeit in Innsbruck.

Mag. Stefan Deflorian, Geschäftsführer der tirol kliniken
Mag. Dr. Markus Schwab, Personaldirektor der tirol kliniken
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Buchberger, Medizinischer Direktor der tirol kliniken

 


Grußwort des Rektorats der Medizinischen Universität Innsbruck

 

portrait 0511Herzlich Willkommen zur 54. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie!
Hier am Medizinstandort Innsbruck, im Herzen der Alpen, werden Sie sich in den kommenden Tagen mit vielen verschiedenen, zukunftsweisenden Themen beschäftigen. Veränderung als Chance zu begreifen, ist nicht nur ein passendes Motto für diese Tagung, sondern vor allem der richtige Weg der aktuellen Umbruchphase im Gesundheitswesen zu begegnen.
Eine der vielen gravierenden Veränderungen, die wir gerade erleben, liegt im aktuellen demographischen Wandel der Gesellschaft begründet: Wir verzeichnen einen starken Anstieg von älteren PatientInnen. Damit stehen nicht nur die chirurgischen Fächer vor neuen Herausforderungen: Diese Entwicklung stellt uns als ÄrztInnen nicht nur vor medizinische, sondern auch vor neue soziale und ökonomische Fragestellungen.

Darüber hinaus kommt es in unserem Gesundheitssystem derzeit zu weitreichenden Veränderungen. Als Medizinische Universität Innsbruck werden wir den neuen Anforderungen der Lehre, der Forschung und der Krankenversorgung gerecht. Besonders ist hier das Engagement für den akademischen Nachwuchs zu nennen, das sich in hervorragend organisierten Ausbildungs- und Weiterbildungsprogrammen dokumentiert. Wir leisten einen entscheidenden Beitrag dazu, die medizinische Versorgung der Bevölkerung auf hohem Niveau abzusichern. Unsere WissenschafterInnen behaupten sich erfolgreich im hochkompetitiven Forschungswettbewerb. Unsere klinisch tätigen ÄrztInnen arbeiten im Spannungsfeld forschungsgeleiteter, personalisierter High-Tech-Medizin und einem neuen Bewusstsein für eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Privatleben.

Ein wichtiger Aspekt im Tagungsprogramm ist die fachübergreifende Themenauswahl. Interdisziplinarität ist eines der wesentlichen Merkmale universitärer Medizin.

Es freut uns daher, dass die Themenauswahl der Ausrichtung einer akademisch orientierten Institution gerecht wird.

Wir möchten dem Organisationsteam der Innsbrucker Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie für Ihren Einsatz danken, diese Tagung hier bei uns in Innsbruck durchzuführen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Verlauf mit regem wissenschaftlichem und persönlichem Austausch.

 

Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch

Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich

 


Grußwort der Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck

 

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©fotowerk aichner

Veränderung als Chance!

Innsbruck ist Bildungsstadt. Dazu trägt unter anderem die Medizinische Universität Innsbruck bei, welche 2002 zur eigenständigen Universität erhoben wurde. Als Zentrum der modernen Medizin ist die Universitätsklinik Innsbruck weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt.

Immer wieder locken zahlreiche Kongresse und Zusammenkünfte die medizinische Elite in unsere Alpenstadt. Die Universitätsklinik Innsbruck eignet sich besonders gut als Bühne für die bereits 54. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Tagungen wie diese tragen positiv zum medizinischen Fortschritt bei: Durch den Wissenstransfer sowie den Austausch von Know-how werden neue Lösungsansätze entwickelt. Dieses Forum lädt zur Diskussion ein, um neue Herausforderungen zu bewältigen. Daraus ergibt sich das Tagungs-Motto „Veränderung als Chance“.

Ich wünsche allen TeilnehmerInnen einen schönen Aufenthalt in unserer Stadt sowie eine interessante Tagung.

 

Ihre

Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck